Eine kleine Ankedote aus dem täglichen Wahnsinn: Fried und ich hatten heute 2 Stunden Unterricht zusammen. Von 10:00 bis 14:00. Nach 14:00 ist immer eine Stunde Pause zum Essen - obwohl es keine Mensa gibt. Da ich mich unbedingt noch weiter bilden wollte, Fried aber lieber wieder das "Amazing Horse" in der Endlosschleife hören wollte (Wer es nicht kennt hat einiges verpasst :) hatte ich mir vorgenommen noch bis 15:00 auf die nächste Stunde zu warten. Dumm nur dass da keiner kam. Da Fried natürlich nicht freiwillig mit dem Bus gefahren ist sondern wie zzu erwarten das Auto mitgenommen hatte musste ich mich dem 8 rädrigen Ungetüm stellen. Long story short: Die Nummer 20 fährt von der Uni in die Stadtmitte .. die Nummer 22 NICHT!! 2,5h , 2 Busse und eine Diskussion mit einem älteren Herrn an der Haltestelle im nirgendwo später kam ich dann recht erschlagen daheim an. Zur Information: die normale Fahrzeit mit dem richtigen Bus beträgt ca 30min je nach Verkehr. Kevin 0 - Málagas Busbetriebe 1
Allerdings hatte ich meine Kamera bei und konnte so ein paar Fotos schießen. Neue Impressionen siehe hier ..>
Dienstag, 20. Oktober 2009
Samstag, 17. Oktober 2009
Lecker Tintenfisch
Als kurze Impression noch zwei Bilder von Clements und meinem Abendessen gestern. Der hatte nämlich den Tag zuvor (oder so ähnlich) Calamari vom lokalen Markt mitgebracht. Da ich die letzten beiden Male Gulasch und Curry gekocht hatte war er jetzt mal dran und konnte die ganzen kleinen Viecher von ihren Knochenplatten im Kopf und den Innereien befreien. Anfangs hat er sich noch Mühe gegeben die Tintenblase heile zu lassen um keine riesen Sauerei zu veranstalten, aber nach dem 10ten Tintenfisch hat ihn dann auch die Geduld für diese Friemelarbeit verlassen. Dementsprechend sag der Tisch dann auch aus wie einer Schlacht der Kugelschreiber. Aber lecker wars dann trotzdem. :)
Die kleinen Biester hautnah
Die Zubereitung
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| From Calamari |
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| From Calamari |
Ronda Bilder
Hola an alle denen ich noch Bilder versprochen habe. Da Fried sich ja schon erbarmt hatte den Blogpost zu schreiben hab ich mir wenigstens noch die Mühe gemacht fast alle meine Bilder zu kommentieren. Hierzu der Albumlink. Am Ende sind 3 Panoramen, die wesentlich besser aussehen wenn man sie runterläd und dann nich alles davon anschaut sondern lieber seitlich scrollt.
Freitag, 16. Oktober 2009
Ausflug nach Ronda
Letztes Wochenende haben wir uns entschlossen, unser noch spärliches, kulturelles Wissen über Andalusien mit einem Trip in die Geburtsstätte des Stierkampfes - die Stadt Ronda - zu erweitern.
Schon auf der Hinfahrt gab es viele Möglichkeiten sich an der tollen Landschaft zu erfreuen, von denen leider meist nur ich Gebrauch machte, da meine restlichen drei Compañeros von meinem - trotz Schlaglöchern und engen Serpentinen - butterweichen, beruhigendem Fahrstil in den Schlaf gewogen wurden. (Vielleicht auch ein bisschen wegen dem üppigem Schlafdefizit aufgrund der letzen Party, aber dass muss mir erstmal jemand beweisen... ;)
*zzZzZZZZzZZzzzz*
Ständig mit der Gefahr im Nacken, von der Fahrbahn abzukommen, von den dunklen Schluchten der andalusischen Felsen gefressen zu werden um letztendlich in einem riesigen Feuerball aufzugehen, führte ich uns hochkonzentriert über teils unbefestigte, geschwungene Passstraßen und enge nicht sehr vertrauenserweckende Brücken. (Anm. d. Red.: Dieser Text kann Abschnitte enthalten, die, zu Gunsten der literarischen Freiheit, des Spannungserhaltes und des Realitätsverlustes, ein klein wenig überzogen dargestellt sein könnten. Muss er aber nicht.)
^^
In "El Sur" - unserem nahe der Stadt liegenden Campingplatz - angekommen, bauten wir dann unser Nachtlager auf, um anschließend den verbleibenden Tag für eine Stadtbesichtigung nutzen zu können. Zwar wollten wir uns eigentlich an den hauseigenen Pool legen um uns bei 30°C etwas Abkühlung zu gönnen, aber der war leider ab September geschlossen.
Eben, wer badet hier schon in den bitterkalten Herbstmonaten?
Unser Zeltlager
Mit Kamera bewaffnet sind wir - nach dem obligatorischem, halbstündigen Suchen eines Parkplatzes - letztendlich mehr oder weniger ziellos durch die Stadt geschlendert um uns im Sonnenuntergang unter anderem die doch sehr imposante "Puente Nuevo" (Neue Brücke) anzuschauen.
Puente Nuevo
Abends haben wir uns dann in einem Restaurant, zu Cerveza und Oliven, den Bauch mit Tapas wie z.B. fritierten Minitintenfischen vollgeschlagen.
Am nächsten Tag ging es dann erstmal in das circa 20km nordwestlich liegende Ronda la Vieja, die Ausgrabungsstätte der römischen Stadt Acinipo, mit Überresten eines römischen Theaters und älteren Funden, wie etwa einer phönizischen Stadtmauer.
Auf den ersten Blick sah es aus wie eine Steinhaufenausstellung.
Aber bei genauerem Hinsehen und einer gehörigen Portion Phantasie, konnte man doch
das damalige Stadtleben spüren...
Hier z.B. der Bäcker der duftendes Fladenbrot backte...
Steinhaufen
..oder das Haus des Hirten, dessen zwei Schafe noch heute wissen wo sie hingehören.
Wer findet beide Schafe? Zu gewinnen gibt es eine Portion Erkenntnis.
Natürlich wussten sich die Römer zu belustigen, daher durfte das örtliche Amphitheater mit Platz für ungefähr 2000 Personen nicht fehlen.
Amphitheater
Amphitheater
Nach diesem Abstecher in die Geschichte haben wir uns dann auf den Weg zur "Cueva de la Pileta" gemacht, die ca. 20km südwestlich von Ronda liegt. Wegen Überfüllung mussten wir dort allerdings eineinhalb Stunden warten, die wir damit verbrachten, uns die nicht weit entfernt liegende "Cueva del Gato" (Katzenhöhle) anzuschauen.
Ihren Namen verdankt sie ihrem katzenkopfförmigen Eingang, den man am besten auf diesem schlecht aufgelöstem Bild nachvollziehen kann. Dabei unterschätzt man schnell die Größe der Höhle, welche auf den nachfolgenden Bildern zumindest ansatzweise herüberkommen sollte.
Sieht aus wie ein Katzenkopf!
Cueva del Gato
Nach diesem Abstecher ging es dann zurück zur unserem eigentlichen Ziel, der bereits erwähnten Höhle. Diese zählt zu den ältesten Zeugnissen menschlicher Besiedlung in Andalusien. Die Führung fand in einer Gruppe aus ca. 25 Personen statt, von denen jede fünfte eine Gaslaterne bekam. So ausgestattet, wurden wir durch verschieden große Höhlen geführt. Verbunden waren sie durch enge Gänge oder durch in Stein gemeiselte Treppen. Es ging vorbei an alten Feuerstellen mit natürlichem Kamin, Scherbenhaufen, Wasserlöchern und beeindruckenden Kalksteinformationen mit mehreren Millionen Jahre alten Stalaktiten und Stalagmiten. In vielen Höhlen gab es Strichzeichnungen die überwiegend aus roten Pferdeköpfen, Bullen oder Ziegen bestanden. Ein Männlein mit Bogen war neben zahlreichen nicht deutbarem Gekritzel auch dabei. Am Ende der Tour befanden wir uns im größten Raum der Höhle, der circa 30 mal 20 Meter groß war und gut 20 Meter an Höhe hatte. Danach ging es auf gleichem Weg wie wir gekommen waren wieder zurück, sodass wir nach ungefähr einer Stunde wieder das Tageslicht erblickten.
Kameras waren verboten, wer will findet hier einige Fotos bzw. Videos:
http://www.cuevadelapileta.org/
Anschließend haben wir uns in Richtung Heimat aufgemacht, unser Weg führte uns im
Dunkeln durch die Serpentinen der "Sierra de las nieves" (Die Schneewüste, haha) bei immernoch angenehmen 26°C.
Der Sonnenuntergang am Anfang vom Ende
Schon auf der Hinfahrt gab es viele Möglichkeiten sich an der tollen Landschaft zu erfreuen, von denen leider meist nur ich Gebrauch machte, da meine restlichen drei Compañeros von meinem - trotz Schlaglöchern und engen Serpentinen - butterweichen, beruhigendem Fahrstil in den Schlaf gewogen wurden. (Vielleicht auch ein bisschen wegen dem üppigem Schlafdefizit aufgrund der letzen Party, aber dass muss mir erstmal jemand beweisen... ;)
| From Ronda |
*zzZzZZZZzZZzzzz*
Ständig mit der Gefahr im Nacken, von der Fahrbahn abzukommen, von den dunklen Schluchten der andalusischen Felsen gefressen zu werden um letztendlich in einem riesigen Feuerball aufzugehen, führte ich uns hochkonzentriert über teils unbefestigte, geschwungene Passstraßen und enge nicht sehr vertrauenserweckende Brücken. (Anm. d. Red.: Dieser Text kann Abschnitte enthalten, die, zu Gunsten der literarischen Freiheit, des Spannungserhaltes und des Realitätsverlustes, ein klein wenig überzogen dargestellt sein könnten. Muss er aber nicht.)
| From Ronda |
^^
In "El Sur" - unserem nahe der Stadt liegenden Campingplatz - angekommen, bauten wir dann unser Nachtlager auf, um anschließend den verbleibenden Tag für eine Stadtbesichtigung nutzen zu können. Zwar wollten wir uns eigentlich an den hauseigenen Pool legen um uns bei 30°C etwas Abkühlung zu gönnen, aber der war leider ab September geschlossen.
| From Ronda |
Eben, wer badet hier schon in den bitterkalten Herbstmonaten?
| From Ronda |
Unser Zeltlager
Mit Kamera bewaffnet sind wir - nach dem obligatorischem, halbstündigen Suchen eines Parkplatzes - letztendlich mehr oder weniger ziellos durch die Stadt geschlendert um uns im Sonnenuntergang unter anderem die doch sehr imposante "Puente Nuevo" (Neue Brücke) anzuschauen.
| From Ronda |
Puente Nuevo
| From Ronda |
| From Ronda |
Abends haben wir uns dann in einem Restaurant, zu Cerveza und Oliven, den Bauch mit Tapas wie z.B. fritierten Minitintenfischen vollgeschlagen.
| From Ronda |
Am nächsten Tag ging es dann erstmal in das circa 20km nordwestlich liegende Ronda la Vieja, die Ausgrabungsstätte der römischen Stadt Acinipo, mit Überresten eines römischen Theaters und älteren Funden, wie etwa einer phönizischen Stadtmauer.
| From Ronda |
Auf den ersten Blick sah es aus wie eine Steinhaufenausstellung.
Aber bei genauerem Hinsehen und einer gehörigen Portion Phantasie, konnte man doch
das damalige Stadtleben spüren...
Hier z.B. der Bäcker der duftendes Fladenbrot backte...
| From Ronda |
Steinhaufen
..oder das Haus des Hirten, dessen zwei Schafe noch heute wissen wo sie hingehören.
| From Ronda |
Wer findet beide Schafe? Zu gewinnen gibt es eine Portion Erkenntnis.
Natürlich wussten sich die Römer zu belustigen, daher durfte das örtliche Amphitheater mit Platz für ungefähr 2000 Personen nicht fehlen.
| From Ronda |
Amphitheater
| From Ronda |
Amphitheater
Nach diesem Abstecher in die Geschichte haben wir uns dann auf den Weg zur "Cueva de la Pileta" gemacht, die ca. 20km südwestlich von Ronda liegt. Wegen Überfüllung mussten wir dort allerdings eineinhalb Stunden warten, die wir damit verbrachten, uns die nicht weit entfernt liegende "Cueva del Gato" (Katzenhöhle) anzuschauen.
Ihren Namen verdankt sie ihrem katzenkopfförmigen Eingang, den man am besten auf diesem schlecht aufgelöstem Bild nachvollziehen kann. Dabei unterschätzt man schnell die Größe der Höhle, welche auf den nachfolgenden Bildern zumindest ansatzweise herüberkommen sollte.
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| From Ronda |
Sieht aus wie ein Katzenkopf!
| From Ronda |
Cueva del Gato
Nach diesem Abstecher ging es dann zurück zur unserem eigentlichen Ziel, der bereits erwähnten Höhle. Diese zählt zu den ältesten Zeugnissen menschlicher Besiedlung in Andalusien. Die Führung fand in einer Gruppe aus ca. 25 Personen statt, von denen jede fünfte eine Gaslaterne bekam. So ausgestattet, wurden wir durch verschieden große Höhlen geführt. Verbunden waren sie durch enge Gänge oder durch in Stein gemeiselte Treppen. Es ging vorbei an alten Feuerstellen mit natürlichem Kamin, Scherbenhaufen, Wasserlöchern und beeindruckenden Kalksteinformationen mit mehreren Millionen Jahre alten Stalaktiten und Stalagmiten. In vielen Höhlen gab es Strichzeichnungen die überwiegend aus roten Pferdeköpfen, Bullen oder Ziegen bestanden. Ein Männlein mit Bogen war neben zahlreichen nicht deutbarem Gekritzel auch dabei. Am Ende der Tour befanden wir uns im größten Raum der Höhle, der circa 30 mal 20 Meter groß war und gut 20 Meter an Höhe hatte. Danach ging es auf gleichem Weg wie wir gekommen waren wieder zurück, sodass wir nach ungefähr einer Stunde wieder das Tageslicht erblickten.
Kameras waren verboten, wer will findet hier einige Fotos bzw. Videos:
http://www.cuevadelapileta.org/
Anschließend haben wir uns in Richtung Heimat aufgemacht, unser Weg führte uns im
Dunkeln durch die Serpentinen der "Sierra de las nieves" (Die Schneewüste, haha) bei immernoch angenehmen 26°C.
| From Ronda |
Der Sonnenuntergang am Anfang vom Ende
Mittwoch, 7. Oktober 2009
El Blog esta duermiendo - der Blog schläft
Ja also, leider ist der Blog ja in letzter Zeit ein wenig eingeschlafen, aber wir warten wohl immernoch auf den Punkt wenn mal der Alltag einzieht. Eigentlich sollte das ja diese Woche mit dem Start der Uni geschehen, allerding ist das ja alles nicht so einfach hier. Mehr hierzu gleich.
Erstmal noch der Link zu unserem Fotoalbum vom Tarifa Trip:
Erstmal noch der Link zu unserem Fotoalbum vom Tarifa Trip:
Freitag, 18. September 2009
Kurznotiz: Surfing!!!
Haben uns gerade entschlossen übers Wochenende nach El Palmar zum Surfen zu fahren. Leo ein Belgier und Clemént nehmen ihren Kite mit.
Größere Kartenansicht
Hier gehts hin!
Jetzt wird das Campingzeug ins Auto geschmissen und dann gehts sofort los... Nachtschicht ist angesagt! :)
Größere Kartenansicht
Hier gehts hin!
Jetzt wird das Campingzeug ins Auto geschmissen und dann gehts sofort los... Nachtschicht ist angesagt! :)
Donnerstag, 17. September 2009
El Piso
Soo da wir nun mal zumindest vorläufig Internet haben nehme ich mir mal die Zeit um euch unsere Wohnung vorzustellen.
Das Wichtigste zum Überleben ist natürlich die Küche, ausgestattet mit allem was man so braucht. Ein riesiger Kühlschrank, wahrscheinlich das Neueste was diese Wohnung je gesehen hat. Gut gefüllt ist er mittlerweile auch. Gekocht wird auf dem Ceranfeld, leider ist der Backofen unbenutzbar bzw. defekt... aus diesem Grund haben die Vermieter einen Mikrowelle mit Grillfunktion gekauft, so dachte man... leider hat sie doch nichts vergleichbares... so dass sich das Aufwärmen von Pizza als relativ schwieriges Unterfangen herausstellt... (nein mit der Pfanne macht sich das nicht gut...da war die Unterseite nurnoch ein Stück Kohle... sodass ich nurnoch den Belag ablöffeln konnte...) Wenn man dann nach dem Kochen viel dreckiges Geschirr hat kommt das in unseren Geschirrspüler, der nun nun auch benutzbar scheint, nachdem ich ihn fast komplett auseinandergenommen und vom Schimmel befreit habe... nach 4 Tagen Benutzung leben wir alle mehr oder weniger noch... toi toi toi... ;)
La cocina
Wir haben ein relativ großes Wohnzimmer mit Eßtisch, altmodischer Schrankwand, Komode, Fernseher, Couch und ein Haufen religöser Bilder, die Clemént als erste Amtshandlung in den Flur verbannt hat. Wie auf den Fotos zu sehen haben wir versucht das Beste draus zu machen, ein paar neue Vorhänge, Laken für die Couch von IKEA und Kevins Sachsenflagge leisten dabei einen guten Dienst. Nicht zu vergessen das Jesus-Kreuz aus meinem Zimmer...
Unser Eßtisch
Chillout Area
Jesus-Kreuz
Wenn man dann das Gitter aufgeschlossen hat, kommt man auch auf den Balkon, der sehr geräumig ist und uns einen schönen Ausblick auf den Plaza de la Victoria und die umliegenden Berge verschafft.
Schwer zu erkennen, unser Balkon
Der Raum von Clemént ist sehr hell und nach Süden gelegen, es war von Anfang an mit der schönste, aber auch relativ laute - weil zur Straße gelegene - Raum. Da er die Wohnung gefunden hat, haben wir ihm aber den Vortritt bei der Raumwahl gelassen. Gleich gegenüber das Zimmer für das wir noch jemanden suchen... und dazwischen das erste von 2 Bädern. Mit 2 Waschbecken, Badewanne, Bidet und Toilette.
Cleménts Zimmer
Bad Nummer Eins
Fernab von allem, auf der anderen Seite der Wohnung haben Kevin und ich unser Domizil gefunden.
Nach der ersten Nacht in meinem alten Zimmer (in dem Kevin jetzt wohnt) hatte ich mich entschlossen doch den sogenannten "Jesus-Room" zu nehmen, den bis dato - aus gutem Grund - niemand haben wollte. Leider ist mir die Idee ein Vorher-Nachher Foto zu machen erst gekommen als ich das Nacher-Foto geschossen hab. Daher müsst ihr jetzt einfach glauben, dass der Raum total vollgestellt war, ein zwar breites aber - nett ausgedrückt - hässliches Bett, nur minderschöne mit rosa Blümchen versehene Vorhänge und ein netter mit rosa Porzellanrosen versehener Kronleuchter. Traf alles nicht ganz unseren Geschmack. Zusätzlich noch ein runder Tisch, der wohl als Schreibtisch dienen sollte, ein großer Klammottenschrank, 2 Nachtschränke eine Komode und eine großer runder Spiegel. Man konnte also kaum in dem Raum treten, geschweige denn "arbeiten", und das möchte ich hier ja haupsächlich tun... und zu allem Übel hing dann noch über dem Bett das Jesus-Kreuz, daher auch der Name des Raumes. Verlockend fand ich aber, dass das Bett zumindest breiter war, besonders lang sind die hier aber alle nicht, sogar bei mir gucken die Füße drüber... und ich bin ja nun wahrlich nich der Größte... aber jetzt kann ich zumindest diagonal schlafen. Weiterhin ist der Raum viel heller, und da ich helle Zimmer gewöhnt bin hab ich mich dann nach langem hin und her entschlossen den Raum zu nehmen. Also: Bettkasten auseinandergebaut, Tisch zerlegt, Lampe ab, Nachtische in den Flur verfrachtet, Vorhänge ab, Spiegel ab... dahinter krabbelte noch ein aufgeschreckter 3cm großer Silberfisch... Bei IKEA gabs dann einen günstigen Schreibtisch, neue Vorhänge und eine neue Lampe. Als ich die Lampe abgebaut habe, ist mir nicht zum ersten mal aufgefallen, dass es die Spanier scheinbar nicht ganz so ernst mit der Elektrik nehmen... die Anschlussdrähte für die Lampe hingen blank ca. 5mm neben dem metallenen Lampengehäuse, an das man auch schonmal häufiger rannkommt, weil die Lampe sehr tief hängt... aber gut, bei der Nachtischlampe - welche ich jetzt auch in den Flur verbannt habe - berührt die Lampenfassung auch nur das Gehäuse, soweit so gut, wenn man den Lampenstecker richtig herum reinsteckt ist alles ok, aber in der Hälfte aller Fälle liegt Strom am Gehäuse an...und da es hier zwar Schukosteckdosen gibt, aber der Schutzleiter in den verlegten Leitungen fehlt fliegt dann bei sowas auch nicht die Sicherung raus... vielleicht hing deshalb auch das Jesus-Kreuz hier.
Gestern z.B. sind wir auf der Straße einem Hausanschlusskasten begegnet, der ein fußballgroßes, auf kindesarmhöhe befindliches Loch hatte... einmal reingegriffen... und das wars... aber abgesehen davon knallen hier auch wenn es regnet im Supermarkt schonmal ein paar Lampen durch... wie auch bei uns im Flur...
Mein Zimmer, überarbeitete Version
Soo weiter in der Wohnug, Kevins Zimmer liegt gleich neben meinem, er hatte von Anfang an einen relativ großen Schreibtisch und nen riesigen aber anfangs muffigen Wandschrank, aber nach ein paar Tagen lüften und einer Spraydose Alpenduft gehts es nun schon...
Kevins Raum
Das zweite Bad ist auch gleich nebenan, relativ große Dusche, warmes Wasser (wenn man in der Küche den Gas-Durchlauferhitzer angestellt hat), Waschbecken und Bidet sind hier die Highlights. Und nicht zu vergessen ein Silberfischchen unter der Fußmatte... den ich aber im Abfluss runtergespült hab.... haha von wegen Fisch...!
Baño numero dos
Ansonsten gibts hier auch noch einen abgeschlossenen Raum, der nie erwähnt wurde... und von dem auch hier niemand wirklich wissen will was drin ist... wahrscheinlich auch besser so...
Hier noch ein kurzes verwackeltes Video
Das Wichtigste zum Überleben ist natürlich die Küche, ausgestattet mit allem was man so braucht. Ein riesiger Kühlschrank, wahrscheinlich das Neueste was diese Wohnung je gesehen hat. Gut gefüllt ist er mittlerweile auch. Gekocht wird auf dem Ceranfeld, leider ist der Backofen unbenutzbar bzw. defekt... aus diesem Grund haben die Vermieter einen Mikrowelle mit Grillfunktion gekauft, so dachte man... leider hat sie doch nichts vergleichbares... so dass sich das Aufwärmen von Pizza als relativ schwieriges Unterfangen herausstellt... (nein mit der Pfanne macht sich das nicht gut...da war die Unterseite nurnoch ein Stück Kohle... sodass ich nurnoch den Belag ablöffeln konnte...) Wenn man dann nach dem Kochen viel dreckiges Geschirr hat kommt das in unseren Geschirrspüler, der nun nun auch benutzbar scheint, nachdem ich ihn fast komplett auseinandergenommen und vom Schimmel befreit habe... nach 4 Tagen Benutzung leben wir alle mehr oder weniger noch... toi toi toi... ;)
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La cocina
Wir haben ein relativ großes Wohnzimmer mit Eßtisch, altmodischer Schrankwand, Komode, Fernseher, Couch und ein Haufen religöser Bilder, die Clemént als erste Amtshandlung in den Flur verbannt hat. Wie auf den Fotos zu sehen haben wir versucht das Beste draus zu machen, ein paar neue Vorhänge, Laken für die Couch von IKEA und Kevins Sachsenflagge leisten dabei einen guten Dienst. Nicht zu vergessen das Jesus-Kreuz aus meinem Zimmer...
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Unser Eßtisch
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Chillout Area
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Jesus-Kreuz
Wenn man dann das Gitter aufgeschlossen hat, kommt man auch auf den Balkon, der sehr geräumig ist und uns einen schönen Ausblick auf den Plaza de la Victoria und die umliegenden Berge verschafft.
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Schwer zu erkennen, unser Balkon
Der Raum von Clemént ist sehr hell und nach Süden gelegen, es war von Anfang an mit der schönste, aber auch relativ laute - weil zur Straße gelegene - Raum. Da er die Wohnung gefunden hat, haben wir ihm aber den Vortritt bei der Raumwahl gelassen. Gleich gegenüber das Zimmer für das wir noch jemanden suchen... und dazwischen das erste von 2 Bädern. Mit 2 Waschbecken, Badewanne, Bidet und Toilette.
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Cleménts Zimmer
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Bad Nummer Eins
Fernab von allem, auf der anderen Seite der Wohnung haben Kevin und ich unser Domizil gefunden.
Nach der ersten Nacht in meinem alten Zimmer (in dem Kevin jetzt wohnt) hatte ich mich entschlossen doch den sogenannten "Jesus-Room" zu nehmen, den bis dato - aus gutem Grund - niemand haben wollte. Leider ist mir die Idee ein Vorher-Nachher Foto zu machen erst gekommen als ich das Nacher-Foto geschossen hab. Daher müsst ihr jetzt einfach glauben, dass der Raum total vollgestellt war, ein zwar breites aber - nett ausgedrückt - hässliches Bett, nur minderschöne mit rosa Blümchen versehene Vorhänge und ein netter mit rosa Porzellanrosen versehener Kronleuchter. Traf alles nicht ganz unseren Geschmack. Zusätzlich noch ein runder Tisch, der wohl als Schreibtisch dienen sollte, ein großer Klammottenschrank, 2 Nachtschränke eine Komode und eine großer runder Spiegel. Man konnte also kaum in dem Raum treten, geschweige denn "arbeiten", und das möchte ich hier ja haupsächlich tun... und zu allem Übel hing dann noch über dem Bett das Jesus-Kreuz, daher auch der Name des Raumes. Verlockend fand ich aber, dass das Bett zumindest breiter war, besonders lang sind die hier aber alle nicht, sogar bei mir gucken die Füße drüber... und ich bin ja nun wahrlich nich der Größte... aber jetzt kann ich zumindest diagonal schlafen. Weiterhin ist der Raum viel heller, und da ich helle Zimmer gewöhnt bin hab ich mich dann nach langem hin und her entschlossen den Raum zu nehmen. Also: Bettkasten auseinandergebaut, Tisch zerlegt, Lampe ab, Nachtische in den Flur verfrachtet, Vorhänge ab, Spiegel ab... dahinter krabbelte noch ein aufgeschreckter 3cm großer Silberfisch... Bei IKEA gabs dann einen günstigen Schreibtisch, neue Vorhänge und eine neue Lampe. Als ich die Lampe abgebaut habe, ist mir nicht zum ersten mal aufgefallen, dass es die Spanier scheinbar nicht ganz so ernst mit der Elektrik nehmen... die Anschlussdrähte für die Lampe hingen blank ca. 5mm neben dem metallenen Lampengehäuse, an das man auch schonmal häufiger rannkommt, weil die Lampe sehr tief hängt... aber gut, bei der Nachtischlampe - welche ich jetzt auch in den Flur verbannt habe - berührt die Lampenfassung auch nur das Gehäuse, soweit so gut, wenn man den Lampenstecker richtig herum reinsteckt ist alles ok, aber in der Hälfte aller Fälle liegt Strom am Gehäuse an...und da es hier zwar Schukosteckdosen gibt, aber der Schutzleiter in den verlegten Leitungen fehlt fliegt dann bei sowas auch nicht die Sicherung raus... vielleicht hing deshalb auch das Jesus-Kreuz hier.
Gestern z.B. sind wir auf der Straße einem Hausanschlusskasten begegnet, der ein fußballgroßes, auf kindesarmhöhe befindliches Loch hatte... einmal reingegriffen... und das wars... aber abgesehen davon knallen hier auch wenn es regnet im Supermarkt schonmal ein paar Lampen durch... wie auch bei uns im Flur...
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Mein Zimmer, überarbeitete Version
Soo weiter in der Wohnug, Kevins Zimmer liegt gleich neben meinem, er hatte von Anfang an einen relativ großen Schreibtisch und nen riesigen aber anfangs muffigen Wandschrank, aber nach ein paar Tagen lüften und einer Spraydose Alpenduft gehts es nun schon...
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Kevins Raum
Das zweite Bad ist auch gleich nebenan, relativ große Dusche, warmes Wasser (wenn man in der Küche den Gas-Durchlauferhitzer angestellt hat), Waschbecken und Bidet sind hier die Highlights. Und nicht zu vergessen ein Silberfischchen unter der Fußmatte... den ich aber im Abfluss runtergespült hab.... haha von wegen Fisch...!
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Baño numero dos
Ansonsten gibts hier auch noch einen abgeschlossenen Raum, der nie erwähnt wurde... und von dem auch hier niemand wirklich wissen will was drin ist... wahrscheinlich auch besser so...
Hier noch ein kurzes verwackeltes Video
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