Soderle. Endlich hab ich hier mal Zeit einige informaciónes nieder zu schreiben. Ich hoffe ich kann mich an alles erinnern und vergesse nicht die hälfte. Aber für den Fall hab ich ja dann immernoch Fried. Der pennt zwar jezt noch (wieder) aber bequemt sich dann sicher später nochmal irgendwann.. vielleicht.
1. Tag
Der erste große Rupfer waren ja gleich mal gute 900km. Von Plauen im Vogtland bis Genua nicht im Vogtland - sondern in Norditalien. Bis zur schweizer Grenze lief alles gewohnt deutsch-autobahnig ab. Danach kurze 60km durch Österreich und dann in die Schweiz. Vor der schweizer Grenze dann das erste Bangen dass die nicht meinen Pass sehen wollen, denn der ist (wie ich am Tag der Abreise herausgefunden habe) genau wie mein Ausweis seit Mai 09 abgelaufen. Zwar darf man so laut irgendeinem Abkommen überall in der EU umher reisen, aber das müssen die lieben Grenzer ja auch erst mal wissen. Naja, lange Rede kurzer Sinn: keiner wollt irgendwas sehen und so konnten wir ungehindert die Alpen überqueren - vorei an tosenden Wasserfällen, gewaltigen Bergen und pompösen Raststätten (Wenn das mal kein Klimax war, was dann?).
Dank Isas Mutti - leckere Rast
Tosender Wasserfall
Aus irgendeinem unerklärlichen Grund hatte Fried die ganze Zeit unglaublich viel Lust zu fahren und so musste/ durfte ( :D ) ich den ersten Tag lediglich Navigator spielen, wohingegen Fried 12,5h hochkonzentriert hinterm Steuer klemmte. Gen Ende dieser 12,5h kamen wir dann endlich in Genua an, welches wie der Rest von Italien von relativ vielen Italienern beheimatet ist. Dementsprechend gestaltet sich dann auch der Verkehr nach dem Motto - Blinken ist für Lullies aber rechts überholen ist ziemlich angesagt. So durfte sich Fried dann zwischen hunderten wild spur-wechselnden Fiat Puntos und spurignorierenden Mopeds in den teils 3 stöckigen Schnellstrassen der Stadt bei mittlerweile völliger Dunkelheit zurecht finden. Während dessen hab ich dann versucht das Navi zum Laufen zu bringen um einen Camping Platz zu finden.
Letztendlich sind wir dann schweißgebadet im ersten verfügbaren Platz untergekommen. Das Erlebnis dort lässt sich leicht in 3 Worten zusammenfassen: Bahnschienen, Schnellstraße und 50cent-Warmwasserduschen. Ok leicht gemogelt, aber das trifft es. Das geilste war dass der Zug genau neben dem Platz immer aus unerfindlichen Gründen gehupt hat. Aber naja, war alles machbar und nach der obligatorischen Pizza auch kein Problem mehr. Noch schnell Zelt aufgebaut, geduscht und ab in die 27C warme Heia.
Zelt und im Hintergrund Fried am Auto